Musik verbindet und integriert

 

Mit seiner musikalischen Schaffenskraft gelingt es Gerald Endstrasser Konzerte zu veranstalten und CD's zu produzieren, die auf rege Nachfrage stoßen und viele Menschen erfreuen.

Das Bemerkenswerte ist aber, dass es ihm gelingt, Musiker mit Behinderungen in sein Musikerensemble zu integrieren.

Behinderte Menschen können ebenfalls geniale Leistungen erbringen und sind ein wertvoller Teil unserer Mitmenschen. Das beweist dieses Ensemble immer wieder.

Ich wünsche diesem Integrationsprojekt weiterhin einen erfolgreichen Verlauf. Möge dieses
Vorbild für viele andere Initiativen sein.


Mit allen guten Wünschen
Ihr
Dr. Josef Pühringer Landeshauptmann

Mut zum Sprengen der Grenzen in unseren Köpfen

 

Musik begleitet die Menschheit seit Bestehen des Universums - selbst die Planeten stehen in einem "harmonischen Verhältnis". So zum wesentlichen Bestandteil der erlebbaren und der imaginären Welt geworden vermag die Musik in Tiefen der Seele vorzudringen, die allen anderen Künsten verwehrt bleiben. Genau darin liegt eine große Chance für die Musikpädagogik - nämlich in der Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen mit der Erweiterung der Amplitude in die Tiefe des Erlebens und die Höhe des Empfindens.

Menschen, denen die Bürde einer körperlichen oder geistigen Behinderung auferlegt ist, finden in der Beschäftigung mit Musik eine ungeahnte und unerschöpfliche Quelle des Erlebens und erfahren so eine enorme Steigerung ihrer Lebensqualität. Einige Musikschulen widmen ihre Aufmerksamkeit aufgrund dieser Erkenntnis mit gesteigertem Interesse der Integration von behinderten Menschen in die Musikschularbeit.

Als das wohl hervorragendste Projekt dieser Art darf die Initiative von Gerald Endstrasser an der Landesmusikschule Ried " TOGETHER " mit dem Leitsatz " Viele Grenzen existieren in Wirklichkeit nur in unseren Köpfen" gewürdigt werden. Gerald Endstrasser hat sich mit viel Mut auf ein neues Feld der Musikpädagogik begeben und mit voller Hingabe und großem Einsatz ein kleines Wunder zu Entfaltung gebracht. Dadurch hat sich nicht nur das Leben der Familie Jungwirth in hoher Qualität verändert, sondern auch die Hemmschwelle und der Mut vieler MusikschullehrerInnen im aktiven Zugehen auf Menschen mit Behinderung.

Ich freue mich sehr über diese Entwicklung und danke allen, die das Projekt TOGETHER unterstützen, von ganzem Herzen. Möge diese Initiative den Gemeinschaftssinn der Menschen und das Verantwortungsbewußtsein füreinander nachhaltig stärken !

 

Karl Geroldinger, Direktor des Oberösterreichischen Landesmusikschulwerkes

 

Lieber Herr Endstrasser,

 

im Juni dieses Jahres hatte ich das Glück, an der LMS Ried in Ihrer Klasse hospitieren zu dürfen und dabei insbesondere den Unterricht mit Schülern mit besonderen Bedürfnissen verfolgen zu können. Fast mehr noch als Ihr Engagement und Ihre methodische Fantasie hat mich die Normalität Ihres Umgehens mit dieser Schülergruppe beieindruckt. Ihr Umgang mit Schülern, die besondere Bedürfnisse haben, hat so überhaupt nichts Betuliches oder Freundlich-Herablassendes an sich und das ist gut so: Vermutlich setzt eine integrative Arbeit, die diesen Namen verdient, genau diese Haltung voraus! Andererseits ist es natürlich klar, dass auf die "besonderen Bedürfnisse" reagiert werden muss ("Behindert ist, wer behindert wird.") und da schätze ich an Ihrer Arbeit, wie Sie Hindernisse aus dem Weg räumen, damit auch Spastiker oder Schüler mit Down Syndrom zu einem authentischen und befriedigenden Musizieren finden. Ich bedanke mich auch für die Überlassung der CDs des "TOGETHER"-Projekts. Faszinierend, welche Bedeutungsschattierungen dieses "Together" entfaltet werden: Man sollte ja gar nicht glauben, wie sich das Klavierspiel eines Achtjährigen, die Improvisationen eines Profi-Trompeters, eine elektronische Bassline und die Schlagwerkarbeit von Georg und seinen Kollegen miteinander verbinden können! 

Ich wünsche Ihnen für Ihre vorbildliche Arbeit weiterhin viel Kraft und gute Ideen und verbleibe mit herzlichen Grüßen 

Ihr Dr. Peter Röbke 

 

Univ.-Prof. Dr. Peter Röbke
(Hochschule für Musik und angewandte Kunst in Wien)

2003

Ein gelungenes Förderprojekt!

 

Zentrales Anliegen einer guten Musikausbildung sollte die bestmögliche Förderung aller Schülerinnen und Schüler sein. Entsprechend der jeweiligen Möglichkeiten eines Schülers sollte daher die Persönlichkeitsentwicklung Unterstützung finden. Musizieren heißt "Kommunizieren", sich selbst ausdrücken lernen und mit anderen zu kommunizieren.

Ein hervorragendes Forum dafür bietet die Jazz- und Popularmusik, da in diesem Bereich auch relativ viel Spielraum für die Kreativität des Interpreten vorhanden ist. Ich kann Gerald Enstrasser nur zu seinem erfolgreichen Wirken an der LMS-Ried gratulieren und das Integrationsprojekt TOGETHER nach besten Kräften unterstützen. Hier wird zukunftsweisend und vorbildlich gearbeitet.


 

 Prof. Eduard Geroldinger, Direktor der LMS-Ried/Innkreis

Lieber Gerald!

 

Mit Interesse verfolge ich deine Projekte, die immer wieder innovativ und bemerkenswert sind. Deine gegenwärtige Arbeit mit und für "Together" beeindruckt mich sehr. Ist doch für dich Integration kein leeres Schlagwort, sondern Bestandteil deiner pädagogischen Arbeit. Deine CD, mit bekannten Musikern und deinen Schülern aufgenommen, demonstriert einmal auf`s Neue, dass Musik verbindet und sich über (manchmal selbstgemachte) Grenzen hinwegsetzt. Ich wünsche dir weiterhin viel Freude und Energie bei deiner Arbeit, und dass dein Beispiel eines "Miteinanders" noch mehr "Schule" macht. 


 

Albin Zaininger
Fachgruppenleiter für Schlaginstrumente im Oö.Landesmusikschulwerk

© 2015 by Gerald Endstrasser

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